Projekt. Gesteinspuzzle
Gesteinspuzzle- eine bleibende Erinnerung
Das Gesteinspuzzle hat für die Besucher des Museums einen großen Aufforderungscharakter: „Ordne die Steine den entsprechenden Fächern zu! Die Lösung steht auf der Rückseite der Bildkarte.“, ist unter der Überschrift „Gesteinspuzzle – Steine des Ostseestrandes“ zu lesen. Die Studentinnen des Instituts für Geowissenschaften der Christian-Albrecht-Universität in Kiel haben die Steine alle selbst gesammelt und die Fächer für Granit, Porphyr, Basalt, Sandstein, Kalkstein, Flint (Feuerstein), Gneis und Quarzit gebastelt.
Auch die Schautafeln „Der Aufbau der Erde“ , „ Der Kreislauf der Gesteine“ und „Die Vielfalt der Gesteine“ haben die Praktikantinnen zusammen mit Dr. Gerald Kopp, dem wissenschaftlichen Leiter des Museums, entworfen und gestaltet. Dass die Namen von Anna Plaß und Lisa Henning auf der Schautafel verewigt sind, erfüllte die beiden mit besonderem Stolz.

Häufig fallen uns am Strand vom Wasser umspülte farbenprächtige Steine auf. Ihre Schönheit verleitet zum Aufheben und Mitnehmen. Bald ergeben sich hieraus Fragen nach dem Wie und Woher dieser Vielfalt.
Schleswig-Holstein und das gesamte nördliche Mitteleuropa ist oberflächlich das Ergebnis des eiszeitlichen Klimas. Hier können wir hervorragend den Klimawandel der jüngeren Erdgeschichte verständlich machen. Der Mensch ist eingebettet in das natürliche und insbesondere biologische Wirkungsgefüge. Der Wechsel in der Flora und Fauna im Verlauf des Eiszeitalters widerspiegelt den klimatischen Wandel. Insbesondere die Großsäugetiere und damit auch der Mensch nehmen deshalb hier einen herausragenden, umfangreichen Platz ein.