Quellen der Kryptozoologie
naturwissenschaftliche Quellen: In besonders günstigen Fällen liegen von einem Kryptiden physische Spuren in Form von Haar- oder Fellresten, Trittsiegeln, Exkrementen oder Nahrungsreste vor. Spuren dieser Art sind mit naturwissenschaftlichen Methoden, z.B. mittels DNA-Analysen, gut zu untersuchen und machen unter Umständen einen Kryptiden schon vor seiner eigentlichen Entdeckung physisch fassbar.
kulturelle Quellen: In vielen Kulturgütern der Vergangenheit und Gegenwart wird Bezug auf Tiere und tierähnliche Wesen genommen, die als Kryptiden angesprochen werden können. So finden sich z.B. in alten Texten, Erzählungen (vorzugsweise Sagen), sowie im allgemeinen „Volksglauben“ oftmals Beschreibungen unbekannter Tiere, die üblicherweise als Fabeltiere eingestuft werden. Hinzu treten bildliche Darstellungen und Skulpturen, welche zuweilen ein nicht zu bestimmendes Tier abbilden. Das Quellen dieser Art wertvolle Informationen über unentdeckte Tiere liefern können beweist das Beispiel >Okapi<. Dieses ist ein fester Bestandteil in den Sagen der Ituri-Pygmäen, in denen es als Waldesel beschrieben wird. Wissenschaftler taten das Tier als nichtexistentes Fabeltier ab, bis 1901 das erste Exemplar gefangen wurde. Eine Beachtung und Auswertung der Sagen hätte zu einer früheren Entdeckung führen können.
Augenzeugenberichte: (evtl. ergänzt durch Film- oder Fotoaufnahmen):
Die Quellengattung, welche quantitativ die meisten Informationen liefert, sind die Tausenden von Augenzeugenberichte, die weltweit von Begegnungen mit unbekannten oder vermeintlich ausgestorbenen Tieren erzählen. Die Auswertung dieser Quelle gestaltet sich jedoch am schwierigsten. Angefangen bei Problemen der Wahrnehmungspsychologie, über Probleme der Interview- und Dokumentationstechnik, bis zur grundlegenden Schwierigkeit die soziokulturellen Verflechtungen, die sich in einem Augenzeugenbericht niederschlagen, zu entwirren. Trotzdem stellen Augenzeugenberichte eine wichtige Quellengattung dar, da sie die meisten Daten liefert. Zur Prüfung und Analyse von Film- und Fotoaufnahmen gelangen wiederum naturwissenschaftlich-technische Methoden zur Anwendung.

Häufig fallen uns am Strand vom Wasser umspülte farbenprächtige Steine auf. Ihre Schönheit verleitet zum Aufheben und Mitnehmen. Bald ergeben sich hieraus Fragen nach dem Wie und Woher dieser Vielfalt.
Schleswig-Holstein und das gesamte nördliche Mitteleuropa ist oberflächlich das Ergebnis des eiszeitlichen Klimas. Hier können wir hervorragend den Klimawandel der jüngeren Erdgeschichte verständlich machen. Der Mensch ist eingebettet in das natürliche und insbesondere biologische Wirkungsgefüge. Der Wechsel in der Flora und Fauna im Verlauf des Eiszeitalters widerspiegelt den klimatischen Wandel. Insbesondere die Großsäugetiere und damit auch der Mensch nehmen deshalb hier einen herausragenden, umfangreichen Platz ein.